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Fachstelle

Sächsische Landesstelle
gegen die Suchtgefahren e. V.

SLS21

... im Interesse von Suchtkranken und Suchtgefährdeten im Freistaat Sachsen !

Fachstelle für Suchtprävention im Direktionsbezirk Dresden

Die Fachstelle versteht sich als Initiativ- und Koordinierungsstelle der Suchtprävention, welche insbesondere auch die Landkreise und kreisfreien Städte bei der Vernetzung suchtpräventiver Vorhaben berät und die konkrete Projektarbeit unterstützt. Die Arbeit der Fachstelle konzentriert sich vor allem die Förderung der Suchtprävention / Lebenskompetenzstärkung in der Kindertagesstätte, Grundschule, weiterführende Schulen sowie im Rahmen der indizierten Suchtprävention auf besondere Zielgruppen (z. B. Kinder und Jugendliche mit Alkoholintoxikation).
Eine umfassende Darstellung der Angebote erfolgt auf der Internetplattform der drei Fachstellen für Suchtprävention unter  www.suchtpraevention-sachsen.de 

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Folgend werden Schwerpunktprojekte der Fachstelle vorgestellt, die bundesweit hinsichtlich sucht- präventiver Effekte als sehr wirksam eingeschätzt werden.
Anliegen ist es, diese Projekte im Freistaat Sachsen flächendeckend zu implementieren („Klasse2000“) bzw. modellhaft in Sachsen einzuführen (PEER-Projekt, HaLT in Dresden):

„Klasse2000 - Ein Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention
 in Grundschulen“

Klasse 2000 ist das bundesweit grösste Grundschulprogramm zur Förderung von Gesundheit und Lebenskompetenzen. Es begleitet die Kinder kontinuierlich von der 1. bis zur 4. Klasse, begeistert sie frühzeitig für das Thema Gesundheit und stärkt sie in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung. 
Die Fachstelle für Suchtprävention unterstützt das Engagement von Schulen in der Gesundheitsförderung durch eine kontinuierliche Begleitung und Unterstützung bei der Implementierung von „Klasse 2000“. www.klasse2000.de

Peer-Projekt zur Punktnüchternheit im Straßenverkehr

Präventionsansätze unter Anwendung von Prinzipien der peer-education gewinnen zunehmend an Bedeutung, da Gleichgesinnte, d. h. Peers, geeignete Partner zur Vermittlung von Problem-bewusstsein und Gefahrenwahrnehmung sind. Peers verfügen über ähnliche Erfahrungen und beeinflussen Sozialisationsprozesse. Nicht mit erhobenem Zeigefinger sondern mit Hilfe von Diskussionen in der Peer-Gruppe können gesundheitsfördernde Botschaften vermittelt und entsprechende Verhaltensänderungen angeregt werden.
Anliegen des Projektes ist ein Beitrag zur Vermeidung alkoholbedingter / drogenbedingter Verkehrsunfälle und somit zur Hebung der Verkehrssicherheit, da Alkohol und Drogen massgeblich zum Unfallgeschehen beitragen. Dies trifft besonders für die im Projekt vorgesehene Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen zu.

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Zielgruppe des Projektes sind Schüler und Schülerinnen Dresdner Fahrschulen, die sich unmittelbar auf die motorisierte Teilnahme am Straßenverkehr vorbereiten. Des Weiteren werden Berufschüler und Berufsschülerinnen im Projekt einbezogen, um auch junge Fahranfänger in die Diskussion zur Punktnüchternheit im Straßenverkehr einzubeziehen.
 www.peer-projekt.de
/ für interessierte Fahr- und Berufsschulen- Faltblatt

Projekt „HaLT- Hart am LimiT“ in Dresden

Riskanter Alkoholkonsum von Jugendlichen ist bundesweit ein zunehmendes Problem. In Deutschland stieg die konsumierte Gesamtmenge reinen Alkohols (in Gramm pro Woche) in der Gruppe der 12–17-jährigen Jugendlichen von 34,1 g im Jahr 2005 auf 50,4 g im Jahr 2007. Auch der Anteil der 12–17-jährigen Jugendlichen, die im letzten Monat mindestens einmal fünf oder mehr alkoholhaltige Getränke hintereinander getrunken haben („Binge Drinking“), ist von 20 % im Jahr 2005 auf 26 % im Jahr 2007 angestiegen (Drogen und Suchtbericht; Mai 2008). Wurden im Jahr 2000 9.500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis unter 20 Jahren mit der Diagnose „akute Alkoholintoxikation“ stationär im Krankenhaus behandelt, waren es 2005 mit 19.400 mehr als doppelt so viele. Ähnliche Trends werden auch in Sachsen registriert und dies begründet die Notwendigkeit indizierter Suchtprävention.

Das bundesweit bereits erprobte Projekt „HaLT- Hart am LimiT“ richtet sich an diese Kinder und Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum (reaktiver Anteil) und sensibilisiert eine breite Öffentlichkeit hinsichtlich der Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen (proaktiver Anteil). Die Fachstelle für Suchtprävention koordiniert seit Oktober 2008 das erste sächsische HaLT-Projekt in Dresden.

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