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Projekt „HaLT- Hart am LimiT“ in Dresden
Riskanter Alkoholkonsum von Jugendlichen ist bundesweit ein zunehmendes Problem. In Deutschland stieg die konsumierte Gesamtmenge reinen Alkohols (in Gramm pro Woche) in der Gruppe der 12–17-jährigen Jugendlichen von 34,1 g im Jahr 2005 auf 50,4 g im Jahr 2007. Auch der Anteil der 12–17-jährigen Jugendlichen, die im letzten Monat mindestens einmal fünf oder mehr alkoholhaltige Getränke hintereinander getrunken haben („Binge Drinking“), ist von 20 % im Jahr 2005 auf 26 % im Jahr 2007 angestiegen (Drogen und Suchtbericht; Mai 2008). Wurden im Jahr 2000 9.500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis unter 20 Jahren mit der Diagnose „akute Alkoholintoxikation“ stationär im Krankenhaus behandelt, waren es 2005 mit 19.400 mehr als doppelt so viele. Ähnliche Trends werden auch in Sachsen registriert und dies begründet die Notwendigkeit indizierter Suchtprävention.
Das bundesweit bereits erprobte Projekt „HaLT- Hart am LimiT“ richtet sich an diese Kinder und Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum (reaktiver Anteil) und sensibilisiert eine breite Öffentlichkeit hinsichtlich der Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen (proaktiver Anteil). Die Fachstelle für Suchtprävention koordiniert seit Oktober 2008 das erste sächsische HaLT-Projekt in Dresden.
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